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Kategorie: Nicht ganz Deutschland

Terschelling- unsere liebste Nordseeinsel

Ob mit 18- zusammen mit Freunden- im Zelt, später zu zweit in einer Pension, als junge Familie im Mobilheim oder eben mit zwei Teenagern im Ferienhaus- Terschelling ist unsere Nordseeinsel Nr.1!

Terschelling hat zum Fahrradfahren die ideale Größe und ist für uns mit seinen feinsandigen Stränden (die gibt es aber auf fast allen Inseln), den begehbaren Dünen, den Wäldern, seinen netten, kleinen Dörfern und chilligen Strandpavillons und dem ganz besonderen Licht am schönsten.

Zum ersten Mal fuhr Carolin alleine in Urlaub und nicht mehr mit uns mit. Auch für Jana hatten wir in diesem Sommer eine Jugendreise bei Ruf-Reisen gebucht, die sie mit zwei Freundinnen machen würde. Claudia und ich boten ihr aber zusätzlich an, vorher für eine Woche mit uns nach Terschelling zu kommen, dies wollte sie aber nur in Begleitung einer Freundin tun.

Nachdem einige Freundinnen absagen mussten, verkündete Jana mir schließlich, dass Franzi mitfahren würde. Darüber war ich etwas überrascht, da Franzi mir bislang nur als Janas Mannschaftskameradin beim Basketball, nicht aber als ihre Freundin bekannt war. Immerhin kannte ich auch ihre Mutter von  gemeinschaftlichen Anfeuerungsbekundungen bei diversen Ligaspielen und war auch über die Familiengeschichte (und einiges andere) gut informiert, da Franzis Mutter nicht zu den stillsten Wassern gehörte.

Wie wir bald merken sollten wurde ihre Redseligkeit von ihrer Tochter aber noch bei weitem überboten.

Fahrt nach Terschelling

Harlingen

An einem Samstagmorgen brachen wir auf, ich musste leider in der Nacht zuvor noch arbeiten und hing vollkommen übermüdet auf dem Beifahrersitz. Einen ähnlichen Zustand hatte ich auch bei Jana und Franzi erwartet, denn immerhin hatten wir die beiden bei Franzi zuhause abgeholt, weil sie dort in der Nacht eine Party gefeiert hatten, einige Gäste schliefen auch noch dort. Dies und der Umstand,  dass die Fete auch noch weitere Spuren hinterlassen hatte,  schien Franzis Mutter nicht weiter zu stören, sie verabschiedete uns fröhlich und so fuhren wir los. Während Jana und ich versuchten, eine bequeme Position zum Weiterschlafen zu finden, erzählte Franzi von der Party, ihren Eltern, ihrem Freund, der Schule und so weiter und so fort. Ich dachte, ihr Redefluss wäre die Folge der vergangenen Nacht, bei der vielleicht auch etwas getrunken wurde (auch wenn sie mir keineswegs angetrunken erschien), musste im Laufe des Urlaubs jedoch feststellen, dass es selten ruhige Minuten mit Franzi gab. Sie redete morgens nach dem Aufstehen, während des Radfahrens, während des Essens,  beim Fernsehen und wenn die Mädchen abends im Bett lagen und das Licht erloschen war, hörte man nichts mehr von Jana, sondern nur noch Franzis Stimme.

Was sie so von sich gab, war meistens durchaus interessant oder witzig und wir freuten uns, dass sie dabei war.  Ab und zu war es mal nötig, Franzis Wortschwall Einhalt zu gebieten,  das nahm sie aber auch nicht krumm und so kamen wir in dieser Woche gut miteinander aus.

Nach drei Stunden Autofahrt kamen wir in Harlingen an, luden am Fährhafen das Gepäck und die Mädels aus und parkten unser Auto, eine Stunde später fuhr das Fährboot nach Terschelling ab. Wir liehen uns Räder und fuhren zu unserem Ferienhaus in Midsland-Noord,  das netterweise „Time-out“ hieß. Es verfügte über einen großzügigen Wohn-/Küchenbereich mit Terrasse und drei kleinen Schlafzimmern, die Häuser dort sind in Fertigbauweise, aber individuell  angefertigt,  der Gartenbereich wird von der Gemeinde gepflegt, so dass der Besitzer nicht viel Arbeit hat. So sind die Gärten alle offen, der Terrassenbereich war aber durch die Lage und Büsche und Bäume dennoch geschützt, die ganze Ansiedlung macht einen sympathischen Eindruck.

Ferienhaus Time-Out

Midsland- Mitten auf der Insel

Nachdem wir uns eingerichtet hatten und in Midsland eingekauft hatten, fuhren wir an den Strand. Die Sonne schien, es wehte jedoch ein frischer Wind, aber alle waren wir von dem endlosen Strand und der Dünenlandschaft beeindruckt. Später aßen wir  windgeschützt im Strandpavillon „De Branding“ und waren einfach zufrieden.

Am nächsten Tag regnete es, doch den Rest der Woche wurde es von Tag zu Tag immer wärmer und fast immer schien die Sonne. In Deutschland erreichte das Thermometer unerträgliche 38 Grad im Schatten, hier war es immer noch angenehm und auch das Radfahren wurde nicht zur Qual. Mal fuhren wir zusammen über die Insel, mal fuhren wir und die Mädels getrennt voneinander. Das war das Schöne hier auf der Insel. Sie konnten nicht verloren gehen, auch wenn ihre pubertierenden Hirne jeglichen Orientierungssinn vermissen ließen, konnte es nie all zu weit bis zu unserem Häuschen sein, da wir genau in der Mitte der Insel wohnten. Auch konnte kein Mädchen auf dumme Gedanken kommen und nach Amsterdam oder sonst wohin  ausbüchsen , wie dies an einem Ferienort auf dem Festland geschehen könnte. Kurz, die Mädels konnten hier machen, was sie wollten und wir uns dennoch entspannen.

De Branding

Den Abend verbrachten wir erstmal zusammen, einen Tag kochten wir was, einen Tag gingen wir essen. Nachdem wir einmal in Midsland lange nach einem netten und bezahlbaren Restaurant geguckt hatten und schließlich doch recht teuer und mäßig gegessen hatten, verschlug es uns danach wieder zu unserem Pavillon in Midsland aan Zee. Das Essen war lecker und nicht zu teuer und das Ambiente direkt am Meer mit untergehender Sonne ist einfach nicht zu toppen.

Als die Mädchen am letzten Abend schon wieder ein Kindermenü plus extra Pommes bestellen wollten, fragten wir  mal nach, ob die anderen Gerichte ihnen denn nicht zusagen würden.  „Doch, aber die sind doch ganz schön teuer“ war die Antwort und erst als wir ihnen versicherten, dass die wenigen Euro mehr uns nicht arm machen würden,  schlugen sie mal richtig zu. Ich hatte mir die beiden Male zuvor keine Gedanken darüber gemacht.

Ansonsten war es mit dem Essen unkompliziert,  Franzi aß so ziemlich alles, was  bei Janas Freundinnen eine absolute Ausnahme darstellte. Ihre Freundin Hannah ernährte sich zum Beispiel nur von Fleisch, Salami und Nutellabroten, da war es immer ziemlich unbefriedigend,  wenn der größte Teil eines von mir gekochten Mittagessens verschmäht wurde. Bei anderen Freundinnen musste man Allergien oder Unverträglichkeiten berücksichtigen oder es wurden nur vegane Lebensmittel gegessen, Franzi dagegen verdrückte alles mit Freude.

 

Von unserem Häuschen war es nicht weit ins quirlige Midsland oder nach Formerum zum Einkaufen, ebenso nah war es aber auch an den Strand zu fahren. Für eine längere Tour gibt es verschiedene Wege, um mit dem Fahrrad nach West oder Ost (Oosterend) zu fahren, so kann man immer eine Rundtour machen. 

West-Terschelling

Um zum Hauptort der Insel zu gelangen fuhren wir mal den nördlichen Fietspad am Vogelschutzgebiet und West aan Zee vorbei, er führt dann in ein großes Waldgebiet, hier kann man sich wieder entscheiden, ob man auf direktem Weg nach West fährt oder noch den westlichen Schlenker nimmt. So kommt man zum Groene Strand und zum Aussichtsberg. Zurück geht es dann über den südlicheren Radweg, die Straße ist eine weitere Alternative.

West-Terschelling ist noch etwas größer als Midsland. Der Brandaris, der nicht unbedingt schöne, aber sehr dominante Leuchtturm, steht mitten im Ort. Er wurde schon 1594 gebaut und ist der älteste Leuchtturm der Niederlande. In West befindet sich der Hafen, alle Fähr- und Ausflugsschiffe und die Fischerboote legen hier an und ab, es gibt die meisten Geschäfte, Cafés und Restaurants, Hotels und Museen. Wir verbrachten darum in West mehr Zeit als in Midsland, bummelten durch die Straßen, saßen im Café, aßen Fischbrötchen am Hafen.

Terschelling im 2. Weltkrieg
Im zweiten Weltkrieg waren bis zu 2200 deutsche Soldaten auf Terschelling stationiert. Arbeiter und Teile der Bevölkerung mussten auf der ganzen Insel Bunker bauen, die zusammen mit errichteten Radaranlagen zum „Atlantikwall“ gehörten und vor der Invasion und Angriffen der Allierten schützen sollten. Die meisten Bunker wurden nach dem Krieg gesprengt, aber auch heute stößt man immer wieder auf Bunker in den Dünen oder im Wald. An Stelle der früheren Radaranlage „Tiger“ wurde das Bunkermuseum errichtet.

Ausflug nach Oosterend

Auch nach Oosterend führen verschiedene Wege, ein Fietspad führt direkt am Wattenmeer entlang. Es wird immer ruhiger und es gibt wesentlich mehr Schafe als Menschen. Auch die Straße lässt sich östlich von Midsland gut befahren, da hier kaum noch Autos verkehren. In den kleinen Dörfern  Lies, Hoorn und Oosterend gibt es mal nostalgische Häuser, hier eine imposante Kirche oder dort ein schnuckeliges Café. Am Ortseingang von Oosterend liegt der Schafhof „De Zeekraal“, in dessen Hofladen es verschiedene, biologisch hergestellte Schafprodukte gibt, u.a. auch aus Schafsmilch zubereitetes Eis, das wir uns auf Bänken im Garten schmecken ließen.

Dünen und Strand bei Oosterend

Der Strand von Oosterend  ist besonders schön, der Strand noch leerer, der Sand noch weißer, die Dünen besonders anmutig. wir verbrachten ein paar schöne Stunden hier und selbst die Kinder wollten ein paar Tage später nochmal hierhin radeln. Auf dem Rückweg wollten die beiden In Formerumstrand noch Basketball spielen, dort hatten wir zuvor einen Court entdeckt. So trennten sich unsere Wege. Am Abend erhielt ich einen Anruf. Franzi hatte ihr Rad abgeschlossen, aber den Schlüssel nicht dabei, Jana wollte nach Hause fahren und ihn holen, hatte aber den Weg nicht gefunden. So suchte ich im Durcheinander des Zimmers der beiden nach dem Schlüssel und holte sie dann ab.

Nach einer wundervollen Woche holte der Fietsverhuurer unser Gepäck am Ferienhaus ab und brachte es zum Hafen, wir fuhren mit den Rädern hinterher. Tot ziens Terschelling! Bis bald

Rückfahrt von Terschelling

Info

Kurzer Steckbrief Terschelling

Terschelling ist die mittlere der fünf holländischen, westfriesischen Nordseeinseln (in Holland auch Waddeneilanden genannt). An diese schließen sich ostwärts wie auf einer Perlenschnur aufgezogen die sieben ostfriesischen Inseln an. Tendenziell nimmt die Größe der Inseln von West nach Ost ab, die kleinsten holländischen Inseln (Vlieland und Schiermonnikoog) sind immer noch größer als die größte ostfriesische (Borkum). Terschelling ist nach Texel die zweitgrößte Insel (ca.84 qkm) des Archipels.

Wie auf allen anderen Inseln auch ist die Südseite dem Wattenmeer zugewandt, an der Nordseite gibt es einen 30 km langen Strand mit feinem, weißen Sand, dahinter ausgeprägte Dünengebiete. Ansonsten gibt es für die Inseln typische Salzwiesen und Heidegebiete, auf Terschelling aber auch überraschend viel Wald, Laubwald und Kiefern, Terschelling ist die waldreichste Nordseeinsel.

Hauptorte sind (Terschelling-)West und Midsland, insgesamt leben auf der Insel 5.000 Einwohner, wenn neben den Ferienhäusern und -wohnungen sowie den Hotelbetten auch alle Campingplätze belegt sind, kommen 20.000 Touristen hinzu, dies ist aber praktisch nie der Fall.

Anreise auf die Insel

Mit dem Auto bis Harlingen, dort parken (ca. 5,- €/Tag)

Mit dem Zug von Leuwaarden bis Harlingen-Haven, von dort ca. 300 m bis zur Fähre

Von Köln/Düsseldorf über Utrecht nach Leuwaarden, von Bremen über Groningen

Fährüberfahrt dauert 2 Std., mit dem Schnellboot 45 min, hin und zurück 27,-€ bzw. 39,-€  je nach Boot, Fahrrad 15 ,-€ (nur normale Fähre), Auto (normaler Pkw)155,-€ (nur normale Fähre), Hunde kostenlos. Draußen kann man nur auf der normalen Fähre sitzen.

Hat man in Harlingen eine längere Wartezeit, kann man das Gepäck in großen Schließfäçhern verstauen und einen Ortsbummel durch das nette Städtchen machen

Direkt am Hafen in Terschelling kann man Fahrräder mieten (ca. 30,- /Woche) , das Gepäck wird in die Unterkunft gebracht, bei Rückfahrt auch wieder abgeholt  (Service incl.), man kann also ordentlich Gepäck mitnehmen

Unterkunft

Wir hatten unser Häuschen über vvvterschelling.nl gebucht, neben den üblichen Portalen gibt es auch noch op.terschelling.nl (auf.terschelling.de) und terschelling.org

z.B. Ferienhaus „Time out“ in Midsland-Noord 400-560€/Woche  je nach Saison (4 Personen)

Verschiedenste Campingplätze, die meisten mit Mobilheimen (werden Chalets genannt), teilweise auch Mietzelte

Naturcampingplatz direkt hinter dem Ortsrand von Terschelling-West betrieben vom Staatsbosbeheer (staatl. Forstwirtschaft) 5 € p.P., 4 €- 8€ p. Stellplatz + Touristengebühr, evtl muss eine Person Mitglied im Natuurkaamperterrain werden , kostet 15 € für ein Jahr incl. Buch mit allen angeschlossenen Campingplätzen in NL und Frankreich. Schönes Areal im Wald, gute sanitäre Einrichtungen, Tiefkühltruhe für Cold-Pacs (oder um ein Bier runterzukühlen), Grillhütte mit Holzvorrat, Volleyballnetz. Anmeldung im Internet oder vor Ort elektronisch am Info-Punkt, momentan nur auf holländisch, kein Personal vorhanden, für ein Zelt ist immer ein Platz frei, auch in den Sommerferien oder während des Oerol-Festivals.

 

Bei der Ortswahl muss man bedenken, dass in Terschelling-West am meisten los ist, aber auch Midsland hat einen lebendigen Ortskern. Direkt am Wasser kann man nur in West wohnen, allerdings an der Wattküste, bis zu den Nordseestränden sind es 6 km (West aan Zee), von Midsland sind es 3 km bis Midsland aan Zee,  dazwischen liegt die Ferienhaussiedlung Midsland-Noord. Auch Landerum und Formerum liegen in der Nähe, letzteres mit Supermarkt und gastronomischen Betrieben, u.a. dem Mühlen-Cafe,  ausgestattet. Direkt am Meer, natürlich aber vor der großen Düne, werden in West aan Zee und Midsland aan Zee Ferienhäuser vermietet, in West aan Zee gibt es auch ein (von aussen ziemlich unschönes) Hotel (Paal 8). Geschäfte gibt es in beiden Ansiedlungen nicht.

Weiter östlich wird es immer ruhiger,  Lies, Hoorn und Oosterend folgen. Hier im  östlichsten Dorf können große Ferienhäuser für bis zu 20 Personen gemietet werden, den nächsten Supermarkt gibt es aber erst in Lies.

Essen und Trinken

Oka 18 und Amsterdamsche Koffijhuis

  Kult hat in Terschelling-West das Amsterdamsche Koffijhuis und das Oka 18 mit angeschlossener Diskothek sowie der Strandpavillon De Walvis. Entlang der Hauptstraße gibt es jede Menge Restaurants und Kneipen, häufig auch Live-Musik. Fast ebenso zahlreich ist die Anzahl gastronomischer Betriebe auf der Hauptstraße in Midsland, vereinzelte Restaurants und Cafés in allen genannten Dörfern.

Ich gehe in Terschelling am liebsten in einem der Strandpavillons essen. Die Zeiten, in denen man dort mit Frietes, Frikandel und Bitterballen abgespeist wurde, sind lange vorbei, zumindest in denen, wo ich gegessen habe (De Walvis, West aan Zee, De Branding), wird hervorragendes und einfallsreiches Essen serviert, aber natürlich auch kleine Snacks.

Von West nach Ost gibt es sechs Strandpavillons:

  • De Walvis, am Ortsrand von West am Groene Strand mit Blick aufs Wattenmeer, tgl. außer Mittwoch  geöffnet bis 23 Uhr
  • West aan Zee, das Hauptgebäude wird gerade renoviert, das dahinter liegende Gebäude ist aber auch gemütlich,  allerdings hat man den Umbau vor der Nase, schließt zum Sonnenuntergang
  • De Branding, Midsland aan Zee,  geöffnet bis 20 Uhr

Weiter östlich wird es bezüglich Namensgebung und Einrichtung noch kreativer:

  • Zandzeebar, Formerumstrand, geöffnet bis 18 (!)Uhr, es gibt nur kleine Gerichte
  • Kap Hoorn, Hoorn, liegt vor den Dünen(landeinwärts), also gibt es weder Meerblick noch Sonnenuntergang, dafür der chilligste aller Pavillons, geöffnet bis 18 Uhr, in den Sommerferien länger
  • Heartbreak Hotel, Oosterend-Strand, originell im amerikanischen Rock‘n’Roll- Stil eingerichtetes Lokal, entsprechendes Angebot, z. B. Hamburger und Milchshakes, geöffnet bis 21 Uhr

Bessenschuur: Schönes Café im Wald unweit von West, verschiedene Cranberry-Produkte können erworben werden und man erfährt einiges über Ernte (früher und heute) und Verarbeitung, ebenso auch im Cranberry-Winkel in  Formerum. Cranberrys sind ein für Terschelling typisches Produkt.

Ebenfalls in Formerum ist in der alten Mühle ein Café.

De Zeekraal: Schaffarm und Hofladen in Oosterend, es gibt diverse Schafsprodukte, Käse, Fleisch, Wurst, Felle, Milch und Eis aus Schafsmilch, darüber hinaus Marmeladen, Früchte und Bier. Einige Tische im Garten.

Supermärkte schließen auf Terschelling um 18 (!) Uhr, nur der Jumbo-Supermarkt in Formerum ist bis 20 Uhr geöffnet und hat auch am Sonntag einige Stunden auf.

Aktivitäten auf Terschelling

Natürlich will man in erster Linie die Natur- am Wasser und auf dem Land- genießen,  zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

  • Mit dem Pferd ist dies aber auch möglich. Mehrere Betriebe bieten Planwagenfahrten an, leihen Pferde aus oder auf Ponys oder Eseln können Kinder geführt werden. Z.B. Noordsvaarderij (West), Reitschule Terpstra (Hoorn) oder Puur-Terschelling (Oosterend)
  • Es werden verschiedene Natur- und Vogelführungen angeboten, besonders im östlichen, unbewohnten Teil der Insel, De Boschplaat. Info bei vvv Terschelling in West
  • De Boschplaat gilt übrigens als Dark Sky Park, das heißt hier können nachts besonders gut Sterne beobachtet werden.
  • Von West starten Bootstouren zu den Robben- und Seehundbänken
  • Surfen, Wind- und Kitesurfen, Strandsegeln, Kanu fahren, Klettern im Kletterwald, Yoga ( am Strand von Formerum von 10-11.15 Uhr für jedermann), Schwimmbad- die sportlichen Möglichkeiten sind breit gefächert.
  • In West gibt es ein Zeeaquarium mit Naturmuseum
  • Ebenfalls in West kann man im Bunkermuseum Interessantes über die Geschichte Terschellings im zweiten Weltkrieg erfahren.
  • Und im Wrakkenmuseum in Formerum finden sich Fundstücke aus Schiffswracks, im Gastraum des urigen Hauses kann man auch was trinken und eine Kleinigkeit essen.
  • Jedes Jahr im Juni findet ein großes Musik-, Theater- und Kunst- Festival auf der ganzen Insel statt, das Oerol. Dementsprechend sind die Unterkünfte teurer und schnell ausgebucht.
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